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21Mai

„Wenn man keine Ahnung hat…“

Barmer SPD blamiert sich mit Unkenntnis über Barmer Innenstadt

In ihrer Sitzung am 14.05.2013 lehnte die Bezirksvertretung Barmen eine Anfrage für ein Oktoberfest auf dem Rathausvorplatz mehrheitlich ab. Die Kritik der Barmer SPD an dieser Entscheidung entbehrt jeglicher Grundlage.

Dazu erklärt Marc Schulz, GRÜNER Bezirksvertreter und Stadtverordneter:

„Die Ablehnung ist das Ergebnis einer längeren und intensiven Abwägung, in deren Mittelpunkt einzig und alleine die Interessen des Stadtteils und speziell des Einzelhandels standen. Die Information, dass sich die Interessengemeinschaft der Barmer Einzelhändler (IG Barmen) gegen die Ausrichtung eines solchen Oktoberfestes ausgesprochen hatte und Zweifel an dem vorgebrachten Konzept des Ausrichters gaben hierfür den Ausschlag.

Die nun von der Barmer SPD in einer Pressemitteilung vorgebrachte Kritik an dieser Entscheidung ist an Unsachlichkeit und Unkenntnis kaum zu überbieten. Speziell die in der BV-Sitzung von der SPD getätigte Aussage, Barmen gehe den Bach runter und sei „am Ende“ macht deutlich, dass die Barmer Sozialdemokraten selber kein Vertrauen mehr in den Stadtteil haben. Wir teilen diesen Pessimismus ausdrücklich nicht, sondern glauben, dass es sich lohnt auf den Barmer Einzelhandel und seine Zukunft zu setzen. Schon die ablehnende Haltung der SPD, den Gründungsprozess der Immobilien- und Standortgemeinschaft Barmen-Werth (ISG) aus Mitteln der Bezirksvertretung zu unterstützen, ließ den Eindruck entstehen, als habe die Barmer SPD diesen positiven Gestaltungswillen längst verloren.

Wie in der Westdeutschen Zeitung zutreffend wiedergegeben wurde habe ich in der Sitzung darauf hingewiesen, dass die Position der IG (!) Barmen für unsere Entscheidung von besonderer Bedeutung gewesen ist. Wenn die SPD nun in ihrer Mitteilung vom 18.05.2013 IG Barmen und ISG Werth durcheinander wirft und uns, vor dem Hintergrund dieser Verwechslung, Unsachlichkeit und Unehrlichkeit vorwirft, belegt dies, wie wenig sich die Barmer SPD tatsächlich für Barmen interessiert“.

15Mai

Mehr Sicherheit für FußgängerInnen an der Loher Straße

Der neugestaltete Spielplatz am Loh ist bei Kindern und Eltern sehr beliebt und daher viel genutzt. Allerdings hat sich Mitte April ein Vorfall ereignet, bei dem ein Kleinkind auf die Straße gelaufen ist, ohne auf den Verkehr zu achten. Glücklicherweise kam zu diesem Zeitpunkt kein Auto und der Vorfall verlief glimpflich.

„Die Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN in der BV Barmen hat diesen Vorfall zum Anlass genommen, noch einmal gezielt Verbesserungen für die Sicherheit von FußgängerInnen und spielenden Kindern an der Loher Straße zu prüfen. Wir halten dabei die Einrichtung einer Tempo-30-Strecke auf einem Teilstück der Loher Straße für angemessen“,

erklärt Ilona Schäfer, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Bezirksvertretung.

Tina Schulz, zweite stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, ergänzt:

„Bereits jetzt queren im Bereich der Schwebebahn-Haltestelle Loher Brücke viele FußgängerInnen die Straße, z.B. um von der Schwebebahn in den Bus umzusteigen. Wenn im Herbst der Neubau der Junior-Uni eröffnet wird und später noch der neue Multifunktionsplatz fertiggestellt ist, werden beiderseits der Loher Straße noch viel mehr Kinder und Jugendliche unterwegs sein. Das rechtfertigt nach unserer Auffassung die Einrichtung einer Tempo-30-Strecke. Nach dem gestern einstimmig gefassten Beschluss der Bezirksvertretung hoffen wir, dass die Verwaltung unseren Vorschlag positiv prüft!“

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