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Bezirksvertretung

 

 

22Sep

Rasante Abfahrt auf Probe

Johannes Blomeyer / pixelio.de

Johannes Blomeyer / pixelio.de

Grünes Licht für Downhill-Strecke am Kothener Busch
(Artikel aus DIESE GRÜNEN Nr. 81, 9/2010)

Wie könnte man das Wort Downhill am besten ins Deutsche übersetzen? Bergabfahrt mit einem Mountainbike (letzteres schon wieder nicht deutsch) klingt zwar umständlich, trifft es aber am ehesten. Es geht also darum, dass RadfahrsportlerInnen mit ihrem Mountainbike eine steile Piste runterfahren. Erwartungsgemäß können hierbei gerade dann Probleme auftauchen, wenn „Downhiller“ und andere Personen, die zu Fuß unterwegs sind, aufeinandertreffen. Und genau deshalb entwickelte sich in Barmen eine intensive Debatte zwischen der Bezirksvertretung, die eine bereits vorhandene, aber illegale Strecke im Kothener Busch legalisieren wollte, den Bikern sowie AnwohnerInnen. Zum Hintergrund: seit Jahren beobachtete die Forstverwaltung der Stadt eine zunehmende Nutzung des Waldes am Kothen durch junge SportlerInnen, die mit ihrem Rad auf nicht befestigten Pisten die Hänge hinunter rasten. Trotz aller Versuche, die Strecke durch das Liegenlassen von umgestürzten Bäumen oder ähnliche provisorische Schikanen unmöglich zu machen, ließen sich die Biker „ihre“ Downhillstrecke nicht wegnehmen, so dass die Stadt auf Initiative von mehreren Jugendlichen, die darum baten, die Strecke zu legalisieren, erste Überlegungen anstellte, wie dies umgesetzt werden könnte. weiterlesen »

08Sep

Grünes Licht für Downhillstrecke im Kothener Busch – Barmer GRÜNE begrüßen Entscheidung der BV

Johannes Blomeyer / pixelio.de

Johannes Blomeyer / pixelio.de

Über die gestern in der Bezirksvertretung Barmen mit großer Mehrheit getroffene Entscheidung zur Errichtung einer Downhill-Strecke im Kothener Busch zeigen sich die GRÜNEN in der Barmer Bezirksvertretung sehr erfreut:

“Wir haben im Vorfeld die verschiedenen Interessen von AnwohnerInnen, WaldnutzerInnen und MountainbikerInnen gehört, abgewogen und sind letztlich zu der Überzeugung gelangt, dass eine versuchsweise auf ein Jahr angelegte Errichtung der Strecke sinnvoll ist”

so Marc Schulz, Stadtverordneter und Mitglied der BV Barmen.

“Wir wollen den Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit geben, ihre Freizeitbeschäftigung in Wuppertal auszuüben und denken, dass mit der Strecke im Kothener Busch, die ja bereits von Downhill-Fahrern benutzt wird, eine gute Lösung gefunden wurde. Hauptsächlich geht es bei dieser Entscheidung um die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger, die den Wald nutzen, denn bisher wurde der Wald ohne eine gesicherte Strecke mit entsprechenden Entschleunigungsmaßnahmen an den Kreuzungen befahren, womit die Gefahr eines Zusammenstoßes nicht von der Hand zu weisen war. Jetzt sollen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, die ein einvernehmliches Miteinander aller wesentlich besser ermöglichen können. weiterlesen »

01Sep

Lebensmittelversorgung auf dem Rott ist besorgniserregend

Rotter Platz (Foto: Atamari)

Rotter Platz (Foto: Atamari)

Für viele RotterInnen war der Rewe-Markt in der Eschenstraße die letzte verbliebene Möglichkeit, wohnortnah und fußläufig Lebensmittel zu besorgen. Gerade ältere Menschen sind auf solche Angebote angewiesen, aber auch alle anderen freuen sich natürlich darüber, wenn für die Besorgungen des Alltags nicht ständig das Auto bewergt werden muss und die damit einhergehende Parkplatzsuche während und nach dem Einkauf anfällt. Nun also ist von insgesamt vier Märkten unterschiedlicher Größe keiner mehr übrig geblieben und entsprechend gibt es Handlungsbedarf, denn der Rott als einer der größten Wohnbezirke Wuppertals bietet durchaus Potential für Supermarktbetreiber. Die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung Barmen hat das Thema daher auf die Tagesordnung der BV-Sitzung am 07.09.2010 setzen lassen und erhofft sich Erkenntnisse aus den Antworten der Verwaltung, wie die Attraktivität und Lebensqualität auf dem Rott auch in Zukunft erhalten werden soll.

 

Pressemitteilung der Barmer Grünen:

 

Nach der Schließung des Lebensmittelmarktes in der Eschenstraße ist eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung auf dem Rott nicht mehr gewährleistet. Von ursprünglich vier Supermärkten ist keiner mehr verblieben.

Tina Schulz, GRÜNES Mitglied der Bezirksvertretung Barmen und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin:

„Der Rott ist einer der am dichtest besiedelten Bezirke in Wuppertal. Gerade die älteren Menschen brauchen eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung. Die umliegenden Märkte wie die Märkte am Unterdörnen oder am Carnaper Platz sind für viele Menschen nicht mehr ohne das Auto erreichbar. Die Gefahr, dass die Attraktivität des Stadtbezirks Rott leidet, der vormals über eine funktionierende Nahversorgung verfügte, ist groß. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“ weiterlesen »

19Aug

GRÜNE warnen vor übereiltem Abriss der Adlerbrücke

 
Adlerbrücke (Quelle: Frank Vincentz/ Wikimedia)
Adlerbrücke (Quelle: Frank Vincentz/ Wikimedia)

Ilona Schäfer, Stadtverordnete und Bezirksvertreterin der GRÜNEN für Barmen:

„Die Adlerbrücke ist seit dem Jahr 2000 ein Sanierungsfall. Bevor wir irgendeine Entscheidung über Abriss oder Erhalt treffen, brauchen wir handfeste Zahlen und Fakten von der Verwaltung. Die Verwaltung soll prüfen, ob die Brücke zumindest soweit saniert werden kann, dass FußgängerInnen und RadfahrerInnen sie sicher benutzen können.
Der Vorteil einer solchen Lösung wäre, dass die Adlerbrücke, die mit 142 Jahren die älteste Stahlbrücke in Wuppertal ist und unter Denkmalschutz steht, nicht abgerissen werden muss. Wir erwarten vor jedweder Entscheidung eine umfangreiche Berichterstattung in den städtischen Gremien und sind schon sehr gespannt auf die Diskussionen im Verkehrsausschuss und in der BV Barmen.“

Nachtrag: Zum Thema Abriss der Adlerbrücke gibt es am Mittwoch, den 01.09., ab 16 Uhr eine gemeinsame Sondersitzung von Verkehrsausschuss und der BV Barmen im Ratssaal

18Aug

Lebensmittelversorgung auf dem Rott

Anfrage zur Sitzung der BV Barmen am 07.09.2010

Sehr geehrter Herr Lücke,

Ende August wurde der letzte verbliebene Lebensmittelmarkt auf dem Rott geschlossen. Seitdem ist einer der am dichtest besiedelten Bezirke in Wuppertal ohne einen fußläufig erreichbaren Lebensmittelmarkt. Die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen bittet daher die Verwaltung um einen Bericht in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Barmen am 07.09.2010, in dem folgende Fragen berücksichtigt werden sollen:

  1. Sind der Verwaltung Gründe bekannt, warum in einem Stadtbezirk mit fast 10.000 EinwohnerInnen von ehemals vier Märkten kein einziger Markt mehr verblieben ist?
  2. Der Sprecher des Supermarktes, der bislang in der Eschenstraße beheimatet war, nennt in einem Artikel in der Westdeutschen Zeitung vom 11. März 2010 den Rott einen Standort mit großem Potential, allerdings fehle ein angemessener Standort. Gab es zwischen dem Supermarkt-Betreiber und der Verwaltung Gespräche über einen möglichen neuen Standort auf dem Rott?
  3. Welche Planungen verfolgt die Verwaltung, um eine wohnortnahe und fußläufig erreichbare Nahversorgung auf dem Rott auch zukünftig zu ermöglichen?

Mit freundlichen Grüßen

Tina Schulz

Ilona Schäfer

11Nov

BV Barmen konstituiert sich

Am 10.11. kam die neugewählte Barmer Bezirksvertretung zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Neben der Vereidigung der Mitglieder wurden auch personelle Fragen geklärt. Hans-Hermann Lücke (CDU) wurde auch mit den Stimmen der Grünen in seinem Amt als Bezirksbürgermeister bestätigt, sein bisheriger Stellvertreter Manfred Mankel (SPD) blieb ebenfalls in seinem Amt. Neu ist, dass eine zweite Stellvertretung eingerichtet wurde. Insbesondere mit Blick auf die Größe des Bezirks, der neben Elberfeld die meisten EinwohnerInnen umfasst, und den daraus resultierenden Repräsentationsaufgaben gab es genug überzeugende Argumente für die Wiedereinführung dieses Amtes. Weiterhin sind wir mit 16,4 Prozent aus der Kommunalwahl auch in Barmen als die großen Gewinner hervorgegangen und haben daher den Anspruch, den Bezirk auch personell zu repräsentieren. Die neue stellvertretende Bezirksbürgermeisterinist Tina Schulz (25 Jahre alt/ verwandtschaftliche Verbindungen nicht augeschlossen), die im August zum ersten Mal in die Bezirksvertretung gewählt wurde.

29Jul

Mobilfunkanlage Toelleturm

Anfrage zur Sitzung der BV Barmen am 12.08.2008

Im oberen Bereich des Toelleturms ist von einer Seite deutlich eine technische Einrichtung zu erkennen. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hat dazu folgende Fragen:

  1. Ist es richtig, dass es sich hierbei um einen Mobilfunksender handelt?
  2. Wenn ja, wann und von welchem Unternehmen wurde der Sender errichtet und wie hoch ist die Strahlung, die davon ausgeht?
  3. Sind Personen, die sich im Bereich Toelleturm aufhalten darüber informiert, dass sich auf dem Turm eine Mobilfunkanlage befindet? Dazu gehören in erster Linie die Ehrenamtlichen, die den Turm zu Besuchszwecken öffnen – aber auch die Besucher selbst.
  4. Ist die Koordinierungsstelle der Stadt in die Entscheidung über die Errichtung einer Mobilfunkanlage auf dem Toelleturm eingebunden gewesen?
  5. Wenn ja, warum ist die Anlage auf dem Toelleturm nicht in der Mobilfunkkarte im Geodatenportal der Stadt verzeichnet?

Wir bitten um eine baldige Beantwortung der o.g. Fragen und ggf. eine Aktualisierung des Geodatenportals der Stadt Wuppertal, um in Bezug auf Mobilfunkanlagen für alle Bürger/innen Transparenz zu schaffen.

Unterschrift
Ilona Schäfer, Fraktionssprecherin

18Okt

Änderungen in der Struktur der Bezirkssozialdienste

Anfrage zur Sitzung der BV Barmen am 13.11.2007

Sehr geehrter Herr Zarges,
bis heute sind die dezentralen sieben Bezirkssozialdienste Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger für Angelegenheiten aus dem Bereich SGB XII (Sozialhilfe). Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN wurde über Pläne der Verwaltung informiert, die die Struktur der Bezirkssozialdienste betreffen.
In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen zur Sitzung der Bezirksvertretung Barmen am 13.11.2007:

  1. Ist es richtig, dass der Bereich der Sozialhilfe im Ressort 201 zentralisiert werden soll?
  2. Ist damit eine Zentralisierung der Angelegenheiten der Sozialhilfe am Standort Elberfeld verbunden?
  3. Hieße das, dass alle Menschen aus dem Bezirk Barmen nach Elberfeld fahren müssten, wenn Sie Leistungen nach dem 12. Gesetzbuch beziehen oder beantragen wollen? Dabei handelt es sich im einzelnen um Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung sowie persönliche Beratung.
  4. Wie viele Menschen aus dem Bezirk Barmen müssten dann für die Erledigung der oben aufgelisteten Angelegenheiten nach Elberfeld fahren, statt wie bisher zum viel näher und besser erreichbaren Bezirkssozialdienst? weiterlesen »
10Mai

Unfallschwerpunkt an der Schönebeckerstraße wird behoben

Auf ihrer heutigen Sitzung behandelt die Bezirksvertretung Barmen das Thema Unfallschwerpunkt Schönebecker Straße/Rudolfstraße. Insbesondere die Rechtsabbiegespur stellt hierbei eine besondere Problematik dar, da Unaufmerksamkeit der Abbiegenden zu einer Gefährdung der Fußgänger und der auf der Rudolfstraße Fahrenden führen kann.

Die GRÜNEN in der BV haben sich deswegen bereits in der Sitzung vom 08.02.2005 für eine Ampelregelung an dieser Stelle eingesetzt.

Jetzt legt die Verwaltung eine Vorlage vor, die eine generelle Neuregelung für diesen Einmündungsbereich vorsieht.

Im Einzelnen ist geplant:

•Umbau der Verkehrsinseln in der Schönebecker Straße;
•Miteinbeziehung des Rechtsabbiegers aus der Schönebecker Straße zur Rudolfstraße in die Signalisierung.
•Deckenüberzug mit neuer Markierung.
Insgesamt betragen die Kosten für die Umbaumaßnahmen 125.000 Euro. weiterlesen »

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