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Rott
04Feb

Schnelle Lösung für das Rotter Betreuungsproblem

In einem gemeinsamen Antrag für die Sitzung der Barmer Bezirksvertretung (künftig: BV) am 11.02.2014 sprechen sich die Fraktionen von CDU und von Bündnis90 / Die Grünen gemeinsam für einen sofortigen Umbau der ehemaligen Hauptschule Rödiger Straße auf dem Rott zu einer viergruppigen Tageseinrichtung für Kinder aus.

Hierzu erklären Hans-Hermann Lücke (CDU), Bezirksbürgermeister Barmen, und Tina Schulz (Grüne), stellvertretende Bezirksbürgermeisterin:

„Der Rott ist eines der am dichtesten besiedelten Quartiere in unserer Stadt. Gleichzeitig stehen wir vor dem Problem einer massiven Unterversorgung mit Betreuungsplätzen für Kinder. Bereits Anfang 2012 hat die Barmer BV daher auf der Grundlage eines schwarz-grünen Antrags vorgeschlagen, im freiwerdenden Gebäude an der Rödiger Straße zeitnah eine viergruppige Kindertageseinrichtung einzurichten, um dem Engpass zügig entgegenzuwirken. Allerdings war bereits damals klar, dass die Umsetzung dieses Beschlusses durch die zwischenzeitliche Nutzung des Gebäudes durch Teile des Berufskollegs Haspel nicht umgehend erfolgen konnte. Dass aber aufgrund von bisherigen und künftigen Verzögerungen beim Umbau des Schulgebäudes am Haspel der einst unstrittige Zeitrahmen erheblich aus den Fugen gerät, können wir als BV genauso wenig akzeptieren wie die Tatsache, dass wir als BV über diesen Umstand nicht in Kenntnis gesetzt wurden, sondern davon aus der Zeitung erfahren mussten. weiterlesen »

04Dez

Eingangsklassen an Grundschulen werden neu berechnet

In der gestrigen Sitzung des Schulausschusses stellte die Verwaltung die Berechnungen für die geplanten Klassengrößen an Wuppertaler Grundschulen für das kommende Schuljahr vor (VO/1166/13). Dabei werden in Quartieren mit hohem sozialen Handlungsbedarf kleinere Eingangsklassen (Obergrenze 25 Schüler*innen je Klasse) gebildet. Die hierfür ursprünglich zugrunde gelegten Zahlen stammten allerdings aus dem Jahr 2009 und sind somit veraltet.

Marc Schulz, schulpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

„Dem Jugendhilfeausschuss werden zu seiner Sitzung am morgigen Donnerstag wesentlich aktuellere Zahlen über die soziale Lage in den Bezirken (Stand 2012) vorgelegt (VO/1158/13). Hierin werden in einzelnen Bereichen erhebliche Veränderungen beschrieben, so hat sich die Situation in den Bezirken Rott, Wichlinghausen-Nord und Heckinghausen bedauerlicherweise verschlechtert, wohingegen am Rehsiepen eine Verbesserung eingetreten ist.

Wir GRÜNE haben die Schulverwaltung in der vergangenen Woche auf diese aktuelle Vorlage und die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer Anpassung der Klassenplanung hingewiesen. Dankenswerter Weise hat der Schuldezernent auf unsere Nachfrage im Ausschuss bestätigt, dass es eine Neuberechnung geben wird. weiterlesen »

13Aug

Neue Postfiliale auf dem Rott eröffnet im September

Die Deutsche Post hat heute in einem Schreiben an die Stadt bekannt gegeben, dass ab dem 05.09.2013 auf dem Rott (Rödiger Straße 102) eine neue Filiale eröffnet wird.

Marc Schulz, GRÜNER Stadtverordneter und Barmer Bezirksvertreter:

“Wir begrüßen die schnelle Neuregelung sehr, da durch die Schließung der alten Post-Stelle (ebenfalls in der Rödiger Straße 102), die im Juni diesen Jahres erfolgte, die Situation für die Menschen auf dem Rott ohne eine nahgelegene Paket- und Poststelle unbefriedigend war.
Nun soll in der Rödiger Straße eine Neueröffnung erfolgen. Dies ist vor allem deswegen wichtig, weil die nächste Postfiliale in Barmen an der Stresemannstraße ohnehin überlastet ist und extrem lange Wartezeiten die Folge waren. Daher haben wir GRÜNE uns bereits in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung vor der Sommerpause für eine zügige Lösung stark gemacht. Dass dies nun erfolgt, freut uns daher sehr”.

08Feb

Kindergartenplätze auf dem Rott: Erst informieren, dann einmischen

Verwundert zeigt sich der GRÜNE Stadtverordnete und Barmer Bezirksvertreter Marc Schulz über die heutige Mitteilung der SPD-Ratsfraktion zur Kinderbetreuungsquote auf dem Rott durch die angekündigte Schließung des evangelischen Kindergartens Annabergstraße.

„Die im letzten Jahr vom evangelischen Träger verkündete Schließung der Einrichtung ist seit Monaten bekannt und wird auf dem Rott heiß diskutiert.
Seitdem sind von vielen, auch politischen Akteuren im Hintergrund Gespräche zum Betreuungsproblem geführt worden.
Die in der Mitteilung Zitierten sind dabei allerdings nicht in Erscheinung getreten. Auch die Option der Nutzung von Gebäuden der ehemaligen Hauptschule Rödiger Straße ist bereits seit Ende letzten Jahres bekannt, mithin nicht neu und auch keine Erfindung von Herrn Roß, wie es in der Mitteilung dargestellt wurde. Es macht den Eindruck, als wolle die SPD-Ratsfraktion auf einen fahrenden Zug aufspringen.”

Die potenzielle Nutzung des Hauptschulgebäudes für einen neuen Kindergarten wurde bereits in der vergangenen Januar-Sitzung der BV Barmen vorgestellt.Daraufhin wurde auf Initiative der GRÜNEN und der SPD-Fraktion in der BV vereinbart, für die Sitzung am kommenden Dienstag einen Bericht zur Situation der Kinderbetreuung auf dem Rott auf die Tagesordnung zu setzen.

“Wir laden Frau Warnecke und Herrn Roß ein an dieser Sitzung teilzunehmen, um sich zukünftig mit Beiträgen beteiligen zu können, die uns wirklich weiterbringen”,

so Marc Schulz abschließend.

12Mai

Vorzeitige Schließung der Hauptschule Rott

Am 05.05.2008 beschloss der Rat der Stadt im Zuge der Schulentwicklungsplanung für weiterführende Schulen die auslaufende Auflösung der Hauptschule Rödiger Straße auf dem Rott. Dieser Beschluss hätte die Schließung spätestens im Jahr 2013 zur Folge gehabt, da sie seit dem Schuljahr 2009/10 keine Kinder mehr aufnehmen darf. Nun entschied der Schulausschuss in seiner Sitzung  am 10.05.2011 (mit den Stimmen der Grünen) dem Rat zu empfehlen, die Schule bereits in diesem Jahr zu schließen. Hierfür gibt es eine Reihe guter Gründe:

  • Für das kommende Schuljahr geht die Verwaltung nur noch von einer SchülerInnenzahl von 81 aus, die Klassen 7 und 8 können daher nur noch einzügig angeboten werden. Ob  Abschlussklassen Typ A und B gebildet werden können, ist nicht klar.
  • Aufgrund der geringen SchülerInnenzahl kann ein Angebot aller Unterrichtsfächer nicht mehr gewährleistet werden
  • Die Schulkonferenz selber unterstützt den Antrag zur Auflösung und hat die Eltern bereits auf die Hauptschulen im Umfeld hingewiesen, die für eine Aufnahme der Schülerinnen und Schüler bereit stehen.

Auch wenn die Schließung einer Schule niemals leichtfertig vollzogen werden sollte, muss im Vordergrund der Erwägungen die ausreichende Unterrichtsversorgung der Kinder und Jugendlichen stehen. Das ist am jetzigen Standort nicht mehr gewährleistet und damit ist die Entscheidung der vorzeitigen Auflösung nahezu unvermeidlich. weiterlesen »

01Sep

Lebensmittelversorgung auf dem Rott ist besorgniserregend

Rotter Platz (Foto: Atamari)

Rotter Platz (Foto: Atamari)

Für viele RotterInnen war der Rewe-Markt in der Eschenstraße die letzte verbliebene Möglichkeit, wohnortnah und fußläufig Lebensmittel zu besorgen. Gerade ältere Menschen sind auf solche Angebote angewiesen, aber auch alle anderen freuen sich natürlich darüber, wenn für die Besorgungen des Alltags nicht ständig das Auto bewergt werden muss und die damit einhergehende Parkplatzsuche während und nach dem Einkauf anfällt. Nun also ist von insgesamt vier Märkten unterschiedlicher Größe keiner mehr übrig geblieben und entsprechend gibt es Handlungsbedarf, denn der Rott als einer der größten Wohnbezirke Wuppertals bietet durchaus Potential für Supermarktbetreiber. Die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung Barmen hat das Thema daher auf die Tagesordnung der BV-Sitzung am 07.09.2010 setzen lassen und erhofft sich Erkenntnisse aus den Antworten der Verwaltung, wie die Attraktivität und Lebensqualität auf dem Rott auch in Zukunft erhalten werden soll.

 

Pressemitteilung der Barmer Grünen:

 

Nach der Schließung des Lebensmittelmarktes in der Eschenstraße ist eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung auf dem Rott nicht mehr gewährleistet. Von ursprünglich vier Supermärkten ist keiner mehr verblieben.

Tina Schulz, GRÜNES Mitglied der Bezirksvertretung Barmen und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin:

„Der Rott ist einer der am dichtest besiedelten Bezirke in Wuppertal. Gerade die älteren Menschen brauchen eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung. Die umliegenden Märkte wie die Märkte am Unterdörnen oder am Carnaper Platz sind für viele Menschen nicht mehr ohne das Auto erreichbar. Die Gefahr, dass die Attraktivität des Stadtbezirks Rott leidet, der vormals über eine funktionierende Nahversorgung verfügte, ist groß. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“ weiterlesen »

18Aug

Lebensmittelversorgung auf dem Rott

Anfrage zur Sitzung der BV Barmen am 07.09.2010

Sehr geehrter Herr Lücke,

Ende August wurde der letzte verbliebene Lebensmittelmarkt auf dem Rott geschlossen. Seitdem ist einer der am dichtest besiedelten Bezirke in Wuppertal ohne einen fußläufig erreichbaren Lebensmittelmarkt. Die Fraktion Bündnis90/ Die Grünen bittet daher die Verwaltung um einen Bericht in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Barmen am 07.09.2010, in dem folgende Fragen berücksichtigt werden sollen:

  1. Sind der Verwaltung Gründe bekannt, warum in einem Stadtbezirk mit fast 10.000 EinwohnerInnen von ehemals vier Märkten kein einziger Markt mehr verblieben ist?
  2. Der Sprecher des Supermarktes, der bislang in der Eschenstraße beheimatet war, nennt in einem Artikel in der Westdeutschen Zeitung vom 11. März 2010 den Rott einen Standort mit großem Potential, allerdings fehle ein angemessener Standort. Gab es zwischen dem Supermarkt-Betreiber und der Verwaltung Gespräche über einen möglichen neuen Standort auf dem Rott?
  3. Welche Planungen verfolgt die Verwaltung, um eine wohnortnahe und fußläufig erreichbare Nahversorgung auf dem Rott auch zukünftig zu ermöglichen?

Mit freundlichen Grüßen

Tina Schulz

Ilona Schäfer

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